Maxi, Till, Luisa, Mareile, Julian und Leonhard beim Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst!
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst (RSiWRD) haben fünf neue Rettungsschwimmer der Wasserwacht ihre erste Qualifikation für den aktiven Einsatzdienst erreicht. Ab sofort dürfen sie sowohl Aufsicht im Schwimmbad übernehmen als auch im stationären Wasserrettungsdienst eingesetzt werden.
Die Ausbildung fand über mehrere Tage statt und begann Ende April im BRK-Haus in Landsberg. Insgesamt nahmen 16 Jugendliche aus der Kreiswasserwacht Landsberg daran teil. Zum Auftakt stand die Notfallmedizin im Mittelpunkt: Themen wie Führungsstrukturen im Einsatz, Einsatztaktik, die korrekte Übergabe an den Landrettungsdienst sowie das Ausfüllen von Patientenprotokollen wurden intensiv behandelt. Ergänzend dazu erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die psychosoziale Notfallversorgung – sowohl für Betroffene als auch für Einsatzkräfte.
Am darauffolgenden Samstag lag der Schwerpunkt auf der Reanimation. In praktischen Übungen trainierten die Teilnehmenden lebensrettende Maßnahmen bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen und wurden in der Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) geschult. Am Nachmittag folgte der Umgang mit erweiterten Hilfsmitteln wie der sogenannten I-gel-Maske, einer Atemwegshilfe zur Beatmung. Zusätzlich wurden unter anderem das Legen von Magensonden sowie der Einsatz von Sauerstoffgeräten geübt. Den Abschluss des Tages bildeten praxisnahe Fallbeispiele.
Der Sonntag führte die Teilnehmer schließlich an den Penzinger Baggersee, wo die Ausbildung unter realistischen Bedingungen fortgesetzt wurde. Neben weiteren Reanimationsübungen standen die persönliche Schutzausrüstung, Einsatztaktiken sowie Such- und Rettungsmaßnahmen im Wasser im Fokus. Auch der sichere Transport von Personen aus dem Wasser sowie der Umgang mit verschiedenen Rettungsmitteln wurden trainiert.
Den Abschluss bildete eine praktische Prüfung, bei der ein „Verunfallter“ aus dem Wasser gerettet und anschließend reanimiert werden musste, gefolgt von einer schriftlichen Prüfung. Alle 16 Teilnehmer bestanden erfolgreich.
Mit dem Abschluss des Lehrgangs sind die neuen Rettungsschwimmer nun bereit, aktiv im Einsatzdienst mitzuwirken und die Wasserwacht-Ortsgruppe Kaufering zu unterstützen.
Wir gratulieren den recht herzlichen unseren fünf neuen Rettungsschwimmern im Wasserrettungsdienst zur erfolgreichen Teilnahme!
Emiliya, Till, Annika, Ferdinand und Armin haben den Kurs erfolgreich abgeschlossen!
Im April 2026 nahmen fünf Mitglieder der Wasserwacht Kaufering erfolgreich am Juleica-Kurs des Kreisjugendring Landsbergs teil. Die Ausbildung fand im Jugendübernachtungshaus in Utting am Ammersee statt und erstreckte sich über zwei intensive Kurswochenenden – jeweils von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag.
Die sogenannte JULEICA – kurz für Jugendleiter*innen-Card – ist der bundesweit anerkannte Nachweis für eine qualifizierte Ausbildung in der Kinder- und Jugendarbeit. Wer Gruppenstunden leiten, Freizeiten begleiten oder Verantwortung in der Jugendarbeit übernehmen möchte, benötigt häufig eine solche Ausbildung. Neben pädagogischen Grundlagen vermittelt der Kurs wichtige Kenntnisse zu Aufsichtspflicht, rechtlichen Themen, Gruppenpädagogik und dem Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Außerdem bringt die JULEICA viele Vorteile mit sich: Sie dient als offizieller Qualifikationsnachweis, stärkt das Ehrenamt und ermöglicht teilweise Vergünstigungen oder Zuschüsse bei verschiedenen Einrichtungen und Veranstaltungen.
Während des Lehrgangs beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit vielen unterschiedlichen Themenbereichen. Auf dem Programm standen unter anderem Gruppenpädagogik, Kommunikation, Konfliktlösung, Projektplanung, Spielepädagogik sowie rechtliche Grundlagen der Jugendarbeit. Besonders spannend war dabei der praxisnahe Aufbau des Kurses: Viele Inhalte wurden nicht nur theoretisch besprochen, sondern direkt gemeinsam ausprobiert und umgesetzt.
Die beiden Wochenenden waren dabei alles andere als langweilig. Gemeinsam mit den anderen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern wurde gekocht, gegessen und natürlich auch zusammen abgewaschen. Zahlreiche Warm-up-Spiele, Gruppenaufgaben und gemeinsame Abendaktionen sorgten schnell für eine lockere und offene Atmosphäre. Gerade diese Mischung aus Lernen, Gemeinschaft und praktischem Erleben machte den Kurs besonders wertvoll.
Besonders schön war auch die Vielfalt der Gruppe. Die Teilnehmer kamen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit: Neben Vertreterinnen und Vertretern der Wasserwacht Kaufering waren unter anderem Pfadfinder, Betreuer des Landratsamtes sowie weitere engagierte Ehrenamtliche aus verschiedenen Organisationen dabei. Durch diese heterogene Gruppe entstanden viele interessante Gespräche, neue Ideen und spannende Einblicke in andere Formen der Jugendarbeit.
Für unsere fünf Teilnehmer war der Kurs eine tolle Erfahrung, bei der nicht nur viel Wissen vermittelt wurde, sondern auch neue Kontakte und Freundschaften entstanden sind. Die beiden intensiven Wochenenden vergingen trotz des umfangreichen Programms wie im Flug und haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig gut ausgebildete Jugendleiterinnen und Jugendleiter für die Vereins- und Jugendarbeit sind.
Die Wasserwacht Kaufering freut sich sehr über das Engagement ihrer Mitglieder und kann die Teilnahme an einem Juleica-Kurs allen empfehlen, die Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben und sich aktiv in der Jugendarbeit einbringen möchten.
Immer obenauf mit dem Blick nach vorn – die drei frisch ausgebildeten Fließwasserretter der Wasserwacht Ortsgruppe Kaufering
Um auch für herausfordernde Wasserrettungsaufgaben an schwierigen Lechabschnitten, dem Landsberger Wehr oder im Hochwasserfall gerüstet zu sein haben drei Mitglieder unserer Wasserretter die Chance bekommen Sich zum Fließwasserretter weiterzubilden.
Dafür ging es frühmorgens es am Donnerstag vor dem verlängerten Wochenende Anfang Mai nach Bad Reichenhall. Nachdem wir dort mit 9 anderen Wasserrettern aus ganz Bayern von Steppach bis Ingolstadt und unseren Ausbildern zu einer kurzen Theorieeinheit zusammentrafen ging es zügig weiter zum ersten Übungsort nach Unken. Ohne viel Zeit zu verlieren, rüsteten wir uns für den ersten Kontakt mit den Wildwassern der Saalach. Nach Schwimmübungen in Kehrwassern und Hauptströmungen ging es weiter mit Wurfsackübungen und Kontaktrettungen, bei welcher man mit einem Seil gesichert direkt zu treibenden Rettlingen in die Strömung springt. Im Anschluss bezogen wir unser Quartier in Inzell, welches neben einem tollen Bergpanorama auch einen großen Balkon mit viel Platz zum täglichen Aufbereiten und Trocknen der Einsatzkleidung bot.
An Tag 2 starteten wir in Schneizlreuth mit einfachen Knotenübungen, arbeiteten uns aber schnell vor zu komplexen Seilaufbauten verschiedener Flaschenzüge und Verankerungen für Rafts und Rescuesleds. Nachmittags durften wir diese dann direkt zur Überquerung stark strömender Flussabschnitte anwenden und haben mehrfach eine Tyrolienne aufgebaut. Mit dieser Seilrutsche kann man schnell und sicher Personen und Material von einer zur anderen Flussseite zu bringen. Nach einer geselligen Pause mit gemeinsamem Abendessen rüsteten alle Wasserretter nochmals auf. Auf dem Programm stand eine Nachtübung. Ausgestattet mit farbigen Knicklichtern um Einsatzkräfte (rot), Wurfsäcke (gelb) und Einsatzleiter (blau) im Dunkeln zu erkennen starteten wir eine nächtliche Suchübung bei welcher keine vermisste Person, dafür aber ein eifriger Biber angetroffen wurde. Auch das Wurfsackwerfen und -retten wurde nachts noch einmal geübt.
Unser dritter Ausbildungstag führte uns an die Deutsch-Österreichische Grenzbrücke der Saalach bei Unken. Hier arbeiten wir uns zuerst wieder fokussiert an Land in das Thema Rettung mit dem Raft und dem Rescuesled ein, wechselten aber schnell in die Anwendung am und im Fluss. Hier nutzten wir Seilaufbauten wie die Britische und Norwegische Laufkatze oder die 2- und 4-Punkt Technik zur Steuerung und Sicherung des Sleds in den Stromschnellen unter der Brücke. Natürlich durfte auch heute eine Schwimmerische Erkundung einiger Flussabschnitte zur Abwechslung und Abkühlung nicht fehlen. Abends ging es noch zum gemeinsamen Pizzaessen mit allen Teilnehmern nach Bad Reichenhall.
Am letzten Tag erwartete uns Kajakweltcupstrecke der Saalach in Lofer. Dort begann unser Programm direkt mit einem Wettbewerb, in welchem wir unsere Knotenfertigkeiten unter zeitlicher und körperlicher Belastung unter Beweis stellen mussten. Direkt danach seilten wir uns über die 20 m hohe Böschung zur Saalach ab um dort alle Techniken, die wir in den letzten Tagen geübt hatten, nochmals zu wiederholen und zu vertiefen. Nach vier Tagen zeigte sich hier, wie gut die gesamte Ausbildungsgruppe als Team mittlerweile eingespielt war und die intensiven vorangegangenen Ausbildungstage Früchte trugen. Den Abschluss bildete eine schriftliche Prüfung, die alle Kauferinger Teilnehmer erfolgreich abschlossen.
Nach insgesamt vier Tagen mit komplexen Seilaufbauten, viel Erfahrung über die Herausforderungen in Fließgewässern und langen Tagesprogrammen ging es zurück nach Kaufering. Dort wurden die neuen Fließwasserretter noch am späten Sonntagabend von Ihren Ortsgruppenkamerad*innen empfangen. Dank der vielen Helfenden Hände war alles Material schnell wieder aufbereitet und verstaut. Ein schöner Abschluss der Ausbildungsreise und toller Moment der Kameradschaft in unserer Ortsgruppe!
Abseilen mit HandseilLaufkatzen in LoferTeamworkSprung ins FließwasserLaufkatzeGruppenbild FWRSprung ins FließwasserTrockenübungenSchwimmen
Kaufering – Am Montag, den 23. März 2026, kam die Wasserwacht Kaufering im Brückenwirt zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen, um auf ein gefülltes Jahr 2025 zurückzublicken. Die Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einem sichtlich stolzen Rückblick auf die Entwicklung der letzten Jahre: „Vor ein paar Jahren waren wir gerade zwei Hände voll an der Jahreshauptversammlung und heute füllen wir einen ganzen Saal. Ich freue mich sehr, dass unsere Wasserwacht in allen Bereichen zusammenwächst und so immer größer wird.“
Dass die Wasserwacht Kaufering in den vergangenen Jahren spürbar zusammengewachsen ist, zeigte die große Resonanz auf die Einladung: Über 70 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Unter den Gästen konnte die Ortsgruppe zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Bürgermeister Thomas Salzberger, Gabi Triebel, Andreas Lehner sowie die Vertreter der Kreiswasserwacht, Frank Böhm und Frederik Riedel. Auch Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Kaufering, des Jugendrotkreuzes Landsberg und Vertreter des Kreisjugendrings zeigten durch ihre Teilnahme ihre Verbundenheit zur Kauferinger Wasserwacht. In den Ansprachen wurde betont, wie wichtig es sei, auch in Zukunft den Erhalt des Schwimmbads mit ausreichender Bahnkapazität sowie geeigneter Räumlichkeiten für die Einsatzfahrzeuge und die Gruppenarbeit der Wasserwacht sicherzustellen.
Von der Eisrettung bis zum Skyline Park
Mit insgesamt 6.629,96 geleisteten Stunden im Jahr 2025 bewiesen die 150 aktiven Mitglieder und die engagierte Jugend erneut ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement. Allein die Aktiven erwachsenen leisteten über 3.000 Stunden bei Wachdiensten, Ausbildungen und Veranstaltungen. Ein Highlight im Übungskalender war die gemeinsame Eisrettungsübungen mit den benachbarten Ortsgruppen. Auch im Ernstfall war auf die Kauferinger Verlass: Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) rückte zu verschiedenen Einsätzen aus.
Besonders lebendig zeigte sich die Jugendabteilung, die aktuell rund 70 Kinder und Jugendliche betreut. Neben dem wöchentlichen Training kamen auch der Spaß und die Gemeinschaft nicht zu kurz – etwa beim Ausflug in den Skyline Park, dem „Patschnassen Wochenende“ oder der erfolgreichen Teilnahme am 24-Stunden-Schwimmen.
Kassenbericht und Finanzen
Auch finanziell steht die Ortsgruppe auf soliden Füßen, wie Kassiererin Giulia Mailänder in ihrem Bericht erfreut darlegte. Trotz zahlreicher Investitionen in Ausrüstung und Ausbildung konnten sämtliche Ausgaben durch verschiedene Einnahmequellen ausgeglichen werden. Dazu zählten unter anderem die Jugendförderung der Gemeinde Kaufering, Zuschüsse des Kreisjugendrings sowie großzügige Spenden von Privatpersonen und Unternehmen. Die Ortsgruppe spricht allen Unterstützerinnen und Unterstützern ihren herzlichen Dank aus.
Nachwahl und Ehrungen
In der Vorstandschaft gab es eine personelle Veränderung: Die Versammlung dankte Lena Schäffler herzlich für ihre bisherige Arbeit und verabschiedete sie aus ihrem Amt. Als neuer stellvertretender Jugendleiter wurde Ferdinand Veith in das Gremium gewählt und herzlich begrüßt. Die weiteren Vorstandsmitglieder führen ihre Ämter fort.
Ein besonderer Moment des Abends war die Würdigung der fleißigsten Mitglieder. Mehrere Aktive und Jugendliche wurden für ihre herausragende Trainingsbeteiligung geehrt – Spitzenreiter erreichten dabei bis zu 42 wahrgenommene Schwimmtrainings im Jahr. Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet, wobei die Zeitehrungen von 5 Jahren bis hin zu stolzen 35 Jahren reichten. Die Ortsgruppe bedankt sich bei allen Mitgliedern die geehrt wurden für ihre langjährige treue und Unterstützung.
Dank an lokale Unterstützer
Jeder, der eine Ehrung oder eine besondere Danksagung erhielt, durfte sich über ein kleines Präsent freuen. Dies wurde erst durch großzügige lokale Sponsoren möglich. Ein herzliches Dankeschön geht an Countdown Landsberg, die Spielkiste Kaufering, die Kletterei, den Filmpalast und Hallingers, die die Wasserwacht mit Gutscheinen, Sekt und Spielen unterstützt haben.
So können Sie das Engagement der Wasserwacht Kaufering unterstützen
Möchten auch Sie die Arbeit der Wasserwacht Kaufering unterstützen? Es gibt verschiedene Wege, wie Sie helfen können:
Aktiv werden: Wir freuen uns über jeden, der als aktives Mitglied Teil unseres Teams werden möchte.
Fördermitgliedschaft & Spenden: Mit einer Fördermitgliedschaft oder einer einmaligen Spende sichern Sie die Anschaffung wichtiger Rettungsmittel und die Ausbildung unserer Retter.
Bürgerkarte: Eine einfache und für Sie kostenfreie Möglichkeit ist die Nutzung der Bürgerkarte (Fördernummer: 723 424). Beim Einkauf bei teilnehmenden regionalen Anbietern wird ein Teil des Umsatzes direkt an die Wasserwacht ausgeschüttet, ohne dass für Sie Mehrkosten entstehen.
hinten v.l.n.r.: Johannes Volkmann, Florian Weinert, Frederik Riedel (KWW), Frank Böhm (KWW)
vorne v.l.n.r.: Ferdinand Veith (neu gewählter stellv. Jugendleiter), Giulia Mailänder, Hannah Kuhn, Isasbel Wildner, Kathrin Kandziora, Katharina Künkler, Hannah Hoßfeld
Teamgeist, Wettkampffieber und strahlende Kinderaugen – die Wasserwacht Kaufering war mit sechs Mannschaften beim Regionalwettbewerb in Weilheim vertreten und zeigte dort eindrucksvoll, was in ihrem engagierten Nachwuchs steckt.
Frühmorgens um 6:15 Uhr trafen sich 30 aufgeregte Kinder der Wasserwacht Kaufering, um gemeinsam zum Regionalwettbewerb im Rettungsschwimmen nach Weilheim aufzubrechen. Sechs Mannschaften aus Kaufering stellten sich dort dem sportlichen und fachlichen Vergleich mit rund 140 Teilnehmenden aus den Kreiswasserwachten Landsberg, Weilheim, Fürstenfeldbruck und Dachau.
Im Hallenbad Weilheim zeigten die Nachwuchsretter am Vormittag in fünf Schwimmdisziplinen ihr Können. Ob Ausdauer, Geschwindigkeit oder Rettungstechniken – die Kauferinger Kinder bewiesen eindrucksvoll, dass Schwimmen und Retten ganz ihr Element sind. Besonders beeindruckte der starke Zusammenhalt der Gruppen: Egal ob klein oder groß – überall in der Halle waren die Anfeuerungsrufe der Kauferinger zu hören. Der Einsatz und die Begeisterung steckten förmlich an – ein Moment, der Trainerherzen höherschlagen ließ.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause ging es mit dem Theorie- und Erste-Hilfe-Teil weiter. Dabei warteten verschiedene Aufgaben auf die Teams: Neben realistischen Erste-Hilfe-Praxisszenarien, bei denen die Kinder gemimte Patienten versorgten, waren auch mehrere Arbeitsbögen zu bearbeiten. Dort mussten die jungen Wasserwachtler ihr Wissen zu Themen wie Rettungstheorie, Erste Hilfe und Taktik unter Beweis stellen. Diese Mischung aus Praxis und Kopfleistung forderte Teamgeist und Konzentration – und machte allen sichtbar Spaß.
Bei der anschließenden Siegerehrung durften sich alle über tolle Platzierungen freuen:
Stufe 1 erreichte Platz 5 in der Regionalwertung und Platz 2 in der Kreiswertung.
Stufe 2 startete mit drei Teams und belegte die Plätze 6, 10 und 11 in der Region, sowie 2, 3 und 4 im Kreis.
Stufe 3 schloss mit Rang 4 und 8 in der Regionalwertung und den Plätzen 2 und 3 im Kreis ab.
Trotz der frühen Uhrzeit und eines langen Wettbewerbstages überwog am Ende die Begeisterung: neue Freundschaften, stolze Gesichter und viele gemeinsame Erlebnisse. Die Wasserwacht Kaufering freut sich besonders darüber, wie engagiert die Kinder trainieren und schon jetzt zeigen, dass sie einmal die Zukunft der Wasserrettung sein werden. Mit ihrem Fleiß, der Gemeinschaft und dem Spaß an der Sache haben sie vielen schon heute einiges voraus.
Vorsitzende Isabel Wildner zeigte sich nach dem erfolgreichen Tag voller Stolz: „Ich bin unglaublich stolz auf unsere Kinder – mit wie viel Motivation sie beim Training dabei sind, Theorie und Praxis lernen und dennoch immer den Spaß behalten. Besonders beeindruckt mich aber die Arbeit unserer Jugendleitung, die mit viel Engagement und Organisationstalent den gesamten Ablauf koordiniert hat und so vielen Kindern überhaupt erst ermöglicht hat, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.“
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Trainerinnen und Trainer, die Woche für Woche mit großem Einsatz dafür sorgen, dass die Kinder mit Freude lernen, üben und wachsen können – im Wasser wie auch an Land.
Liebe Mitglieder, Liebe Wasserwachtler*innen, Liebe Freunde und Familien,
Hiermit lädt die Vorstandschaft der Wasserwacht Kaufering alle Mitglieder und natürlich auch die Eltern unserer Jungmitglieder recht herzlich zur jährlichen Mitgliederversammlung ein.
Datum: Montag, 23. März 2026
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Gasthof zur Brücke, Brückenring 1, Kaufering
Wir uns sehr freuen, wenn möglichst viele von euch kommen und wir gemeinsam einen geselligen Abend verbringen.
Am Samstag führte unsere SEG eine Kälte- bzw. Eisrettungsübung durch. Geübt wurde die Rettung einer eingebrochenen Person aus dem Eis mit anschließender Reanimation. Ziel der Übung war es, Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren, um im Ernstfall schnell und sicher helfen zu können. Die Übung fand bei winterlichen Temperaturen statt – unter kontrollierten Bedingungen und mit entsprechender Sicherheitsausrüstung. Dabei wurden verschiedene Rettungstechniken getestet, vom Vorgehen mit dem Eisrettungsschlitten bis hin zur medizinischen Versorgung der verunfallten Person nach der Bergung Wichtige Warnung: Trotz der momentan kalten Witterung sind die meisten Seen im Landkreis Landsberg nicht mehr ausreichend zugefroren, um das Gewicht eines Menschen zu tragen. Schon wenige Millimeter Unterschied in der Eisdicke können lebensgefährlich sein. Das Betreten nicht freigegebener Eisflächen ist daher ein enormes Risiko.
Mit Übungen wie dieser stellt die SEG Kaufering sicher, dass sie auch unter extremen Bedingungen einsatzbereit bleibt – damit im Notfall jede Minute zählt.
Wir freuen uns, einige Erfolge aus unserer Ausbildung verkünden zu können: Hannah Kuhn, unsere Jugendleitung, hat erfolgreich die Qualifikation Ausbilderin R abgeschlossen.
Ebenso haben Armin Busse, Karin Romberg, Ferdinand Veith und Emilio Hagl ihre Prüfung zum Ausbildungsassistenten bestanden. Herzlichen Glückwunsch an alle!
Unsere diesjährige Weihnachtsfeier war ein ganz besonderes Erlebnis für Groß und Klein. Bereits am Nachmittag drehte sich alles um unserer Jugend: An einer Bastelstation entstanden wunderschöne Adventsfenster, zudem gestalteten die Kinder liebevoll Marmeladenglasteelichter. An einer weiteren Station wurden Plätzchen verziert, die zuvor von vielen engagierten Eltern gebacken worden waren! Für gemütliche Momente sorgte unser kleines „Kino“, in dem man bei einem Film entspannen und dazu Lebkuchen, Spekulatius und warmen Punsch genießen konnte. Ein besonderes Highlight für viele war auch die Station, an der gesägt und gehackt werden durfte. Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz – überall war fröhliches Stimmengewirr zu hören.
Am Abend kamen dann die Familien dazu und sorgten gemeinsam für eine festliche Atmosphäre. Es wurde gegrillt, beisammen gesessen und die vorweihnachtliche Stimmung genossen. Ein Höhepunkt des Abends war der Besuch des Nikolaus mit Gefolgschaft: Mit freundlichen Worten wandte er sich an die Kinder, er lobte und ermutigte – und verteilte natürlich kleine Geschenke. Ein ganz besonderer Moment des Abends war die Übergabe eines außergewöhnlichen Geschenks an unsere Wasserwacht: Die Familie Jordan überraschte uns mit einer wunderschönen, individuell gestalteten Feuerschale. In liebevoller Handarbeit wurden darin das Wasserwacht-Logo sowie weitere Motive eingearbeitet. Dieses besondere Stück wird uns künftig bei vielen Veranstaltungen begleiten, Wärme spenden und an diesen schönen Abend erinnern.
Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, Gruppenleitern und Familien, die diesen Tag so reich an Gemeinschaft und Herzenswärme gemacht haben und natürlich bei Familie Jordan für die wunderschöne Feuerschale.
Frohe Weihnachten und eine wundervolle Adventszeit!
Am 8. November 2025 erlebte die Wasserwacht-Jugend einen besonderen Tag: Die beiden Gruppen „Flossys“ und „Wasserdrachen“ machten sich gemeinsam auf den Weg ins Freizeit- und Erlebnisbad Plantsch in Schongau. Die Kinder waren vor allem von der großen Erlebnis-Reifenrutsche begeistert. Zahlreiche Runden wurden gedreht, während sie die verschiedenen Lichtprogramme – von „Shark Attack“ bis „Kobra“ – ausprobierten. Besonders spannend waren die Zeitmessung und die Touch-Points, die während der Fahrt gedrückt werden mussten. Auch der Wildwasserkanal im warmen Außenbecken wurde schnell zum beliebten Treffpunkt, um sich treiben zu lassen und gemeinsam Spaß zu haben. Abwechslung boten die Sprunganlagen, auf denen sich besonders Mutige an Sprünge vom 1- und 3-Meter-Turm wagten. Im angenehm temperierten Innenbecken wurde anschließend nach Herzenslust geplanscht und gespielt. Dabei kam auch der Austausch untereinander nicht zu kurz, und das gemeinsame Erleben stärkte den Zusammenhalt der beiden Kindergruppen. Die Rückmeldungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer fielen durchweg positiv aus – ein rundum gelungener Ausflug, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.